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Protokolle

 

15.November 2003

Protokoll zur Stadtmeisterschaft der Hobby-Kegler 15.11.2003

Im Vorfeld der Stadtmeisterschaften entschlossen wir uns eigentlich zwei 4`er Mannschaften zu Stellen, hatten jedoch Probleme alle Mann dafür an Bord zu kriegen. Schließlich trafen sich wenigstens 6 Durangos um 11.30 Uhr im Hessenkeller ein und einige taten sich nicht schwer sich zu entschließen, dass die Zeit für das erste Bierchen des Tages schon längst reif war.

Als wir dann kurze Zeit später zum Sportpark aufbrachen, begannen die Diskussionen um die Mannschaftsaufstellung. Face verzichtete freiwillig auf einen Platz in der Vierer-Formation und später sollte sich herausstellen, dass dies seine beste Entscheidung des Tages war. Die anderen 5 hatten aber schon Interesse zu kegeln und losten die 4 Plätze unter sich aus. Als sich Liones mit einer Niete aus der Mannschaftsaufstellung verabschiedete entschloss sich Fauli kurzer Hand für den vermeintlich stärksten Durango Liones auf seinen Platz zu verzichten, zum Wohle der Mannschaft.

Dies sollte sich später als ähnlich gute Entscheidung herausstellen wie der Verzicht von Face. Nun waren die Durango-Kings in Person von: Brutus, Faxe, Kenny und Liones bereit die Kastanien für uns alle aus dem Feuer zu holen. Als wir ein Bierchen später die Anlage betraten und den Kegelclub vor uns bei der Arbeit unter die Lupe nahmen, waren Face und Fauli recht froh sich mit der Zuschauerrolle begnügen zu müssen.

Die waren wirklich nicht schlecht, keine Pumpen und immer feste drauf. Trotzdem unsere Mannschaft war bereit sich an diesem Tag mit ganz Winterberg zu messen! Um 12.18 Uhr war es dann soweit. Der große Auftritt der Durango-Kings konnte beginnen und er sollte unvergessen bleiben. Unsere 4 Jungs nahmen jeder an einer der 4 Bahnen Aufstellung und vor ihnen lagen 40 Wurf, 10 pro Bahn. Dokumentieren wir das ganze pro Spieler pro Bahn. Face und Fauli betrachteten zunächst Kenny, der mit zwei brillant beschleunigten Würfen startete, die Leider ihr Ziel verfehlen sollten, aber wenigstens feste waren sie.

Face und Fauli war klar, der Kenny scheint aus der Übung zu sein, aber wer will ihm schon einen Vorwurf machen immerhin hatte er das letzte halbe Jahr keine Kugel mehr in der Hand. Also blickten wir auf Liones der einen wirklich tollen Start hinlegte und bei seinen ersten 10 Wurf ne 9 und nen Kranz aus dem Ärmel zauberte und gute 65 Holz abräumte. Wieder Hoffungsvoller schwenkte der Blick der Betrachter zu Faxe und Brutus die leider in ihrerer ersten Runde mit 46 Holz für Faxe und 45 für Brutus schnell zeigten das wir nicht ma Mittelmaß hatten.

Bei diesen Beiden war wohl einiges schief gelaufen, da selbst der Kenny nach seinem miserablem Start durch ne 9 am Ende der Runde mit 52 Punkten noch vor ihnen landete. Die Organisatoren schien das Mitleid mit uns zu packen und sie Versuchten vor der Zweiten Runde mit guten Tipps unser Niveau zu heben, doch es half alles nichts. Traurige und Niederschmetternde Bilanz der zweiten Runde waren Liones mit 44 Holz, Faxe 30 Holz, Brutus 39 Holz und Kenny 36 Holz! Hier muss man leider Anmerken, dass jeder eine maximale Punktzahl von 90 Holz pro Runde hätte erreichen können, aber davon waren wir Meilenweit entfernt.

Vielleicht wäre es Ratsamer gewesen diese blöde Kugel einfach irgendwie bis hinten hin zu murmeln und nicht zu probieren den Kugelfang mit einer auf MACH-GESCHWINDIGKEIT beschleunigten Kugel zu zertrümmern, die leider all zu selten den direkten Weg fand und regelmäßig den Umweg über die Gosse nahm. Also können wir uns hier ersparen das klägliche Schauspiel der letzten beiden Runden zu beschreiben. Liones verewigte sich in den Statistiken des Tages noch einmal mit 48 und 47 Holz, Brutus 53 und 55, Faxe 49 und 59, Kenny 43 und 29. Unsere Mannschaft brachte es also insgesamt auf 740 Holz von 1440 möglichen. Der spätere Sieger lag klar über 1000 Holz.

Wir aber hatten schwach angefangen und stark nach gelassen was zu einem abgeschlagenen 14. Platz bescherte und uns für ein Jahr lang zu den Trägern der Roten-Laterne unter Winterbergs Hobby-Keglern macht. Fauli und Face wurden Urplötzlich noch für das Einzelturnier nominiert und hatten die Möglichkeit die Fahne ihrer Mannschaft wieder hoch zu halten. Als sie ihre 40 Wurf absolviert hatten ging es ihren Kegelbrüdern auch tatsächlich wieder besser. Mag daran liegen, dass die zwei insgesamt von 80 wurf es fertigbrachten 19! auf die lange Reise durch die Pumpe zu schicken (Face = 11 / Fauli = 8). Gut jeder vierte Wurf erreichte sein Ziel, weniger als fünfzehnmeter entfernt nicht. Das dies nicht ohne folgen für ihr Einzelergebnis war ist doch Sonnenklar, zumahl keiner von beiden ne 9 oder nen Kranz raushaute, was wenigstens jeder ihrer Teamkammeraden in der Mannschaft schaffte. Endergebniss: Face = 152 Holz (44/26/33/49), Fauli = 181 Holz (51/33/44/53)! Nach unserem Versagen blieb dann nur noch die Betrachtung der Internen Wertung:

1. Liones 204 Holz
2. Brutus 192 Holz
3. Faxe 184 Holz
4. Fauli 181 Holz
5. Kenny 160 Holz
6. Face 152 Holz

Als sich Face, Faxe, Brutus und Fauli zur Siegerehrung und Tombola, wir gewannen wenigstens hier 2 Stunden kostenloses Kegeln im Sportpark, am Abend wiedertrafen diskutierten wir nochmal über mögliche Gründe für das Abschneiden bei der Stadtmeisterschaft. Es war ja schließlich nicht unsere Heimbahn und wann passiert es sonst schon mal, dass einer von den Durangos fast nüchtern auf einer Kegelbahn steht. Das Fazit für das nächste Jahr kann also nur heißen unter Alkoholeinfluss anzutreten, um das stets vertraute Gefühl fürs Kegeln zu erreichen. Wenn das bedeutet, dass wir uns dafür am Abend vorher die Lampen anschießen müssen und dann früh Morgens vor dem Turnier nochmal zur Sicherheit ein paar in aller Ruhe nachlegen müssen, akzeptieren wir das einfach mal so!

Die Taktik fürs nächste Jahr steht also und wir sehen keinen Grund warum es dann nicht mit einer besseren Platzierung klappen sollte! Die Vorraussetzungen sind doch gar nicht so schlecht. Wir waren am Tag der Stadtmeisterschaft und am Abend halt nur zuvor zur falschen Zeit am falschen Ort!

 


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